Die eigene Zukunft, die eigene Entscheidung

Heute möchten wir Erfahrungen aus der Pflege mit Ihnen teilen. Alter, eine eventuelle Krankheit und der Tod sind oftmals Themen, die man bis in das betagte Alter gerne vermeidet.

Diese Themen sind häufig unangenehm und man denkt, dass einen das selbst nicht betrifft. Diese Dinge sind weit weg und nur schlecht greifbar.

Doch dann das Erwachen! Ein naher Bekannter erkrankt unheilbar, ein Familienmitglied muss in Pflege oder verstirbt, ein Unfall lässt alle Pläne in Rauch aufgehen. Auf einmal sind diese Themen mit all ihrer Kälte und unangenehmen Seite plötzlich so nah. Plötzlich steht man vielleicht selbst vor der Situation, eine Entscheidung treffen zu müssen, die über Leben oder Tod entscheidet.

Aus eigener Erfahrung aus der Pflege kann ich Ihnen sagen, dass dies irgendwann jeden betreffen kann und dann stellt sich die Frage: „Möchte ich diese Entscheidungen in besagten Notfällen, meinen nächsten Angehörigen aufbürden?“. Gerate ich vielleicht selbst in eine Situation von der ich eigentlich immer gesagt habe: „Also wenn es einmal so kommen sollte, dann möchte ich das nicht!“.

Es gibt Möglichkeiten, solche Entscheidungen vorher festzulegen. Je mehr Zeit man dafür hat, umso genauer kann man die Maßnahmen definieren. Maßnahmen zur Wiederbelebung, Beatmungsmaschine, alle lebenserhaltenden Maßnahmen trotz schwerer Hirnschäden oder Koma und viele mehr. Wie gesagt, ein sehr unangenehmes Thema und hoffentlich „weit weg“.

Ich spreche von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten.
Was will ich? Was will ich NICHT! Wer soll mich vertreten?

Dieser Artikel soll Sie anregen, sich einmal Gedanken darüber zu machen. Was wäre wenn? Manchmal verläuft das Leben nicht nach Plan. Vielleicht haben Sie dann einen in der Hinterhand.

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