Ablauf von der Entlassung aus dem Krankenhaus bis zur Aufnahme im Pflegeheim

 

Mein Angehöriger muss in Pflege!

Mittwochnachmittag, das Telefon klingelt in der Verwaltung des Pflegeheimes. „Guten Tag wie kann ich Ihnen behilflich sein“? Eine nette Frau am Hörer gegenüber antwortet: „ Hallo hier ist die Sozialstation des Krankenhauses“. Sie möchte wissen ob das Pflegeheim einen Platz für eine Patientin hat, die am Folgetag  aus dem Krankenhaus entlassen werden muss und zu Hause, auf Grund ihres Krankheitsverlaufes, nicht alleine zurechtkommen würde.

Dieses Telefonat führt die Dame der Sozialstation heute schon sehr oft, erzählt sie der Mitarbeiterin des Pflegeheimes und bittet nochmals, ob Sie ihr behilflich sein könnte.

Oft passiert es, dass sich durch Krankheit eine unvorhergesehene Situation auftut, mit der  die Angehörigen zu Hause alleine nicht zurechtkommen und der betroffene Kranke professionelle Hilfe benötigt, zum Beispiel in Form einer stationären Pflege.
In der Regel wurde vorher mit den Angehörigen im Krankenhaus darüber gesprochen und der weitere Verlauf festgelegt. Nun müssen Angehörige und Sozialstation die passende Einrichtung finden.

Die erste Problematik besteht darin, einen geeigneten Platz zu finden. Das zweite Problem ist dann die Verfügbarkeit. Das „Suchen“ bleibt aber nicht aus.  Hat man dann einen passenden Platz gefunden, übermittelt das Krankenhaus der Pflegeeinrichtung eine kurze Vorinformation über den neuen Gast. Idealerweise sollte dann ein Kontakt zwischen Angehörigen und dem Pflegeheim stattfinden, um die restlichen, erforderlichen Daten zu erheben, damit ein guter Start gewährleistet werden kann.

Wenn der Betroffene, der bei der ganzen Sache immer im Mittelpunkt stehen sollte, dann verlegt werden kann, benötigt man noch einen geeigneten Transport. Ist der Zustand sehr schlecht veranlasst die Sozialstation einen Krankentransport und der Einzug im Heim steht bevor.

Wenn Betroffene nicht weiter wissen, sollten sie sich nicht scheuen, alle greifbaren Informationsquellen heranzuziehen, um sich ein Gesamtbild der Lage zu verschaffen. Beginnend bei dem Stationsarzt, über die Sozialstation bis hin zum Nachversorger (Heim, ambulanter Dienst, etc.) bieten meist alle ihre Hilfe an um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

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